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FILM CLUB TECK e.V.

 

 

Josef PettingerJetzt noch das Sahnehäubchen

Dettingen. Sicher darf man sich natürlich nie sein, aber die Voraussetzungen waren gut, sehr gut sogar. Und so freut man sich beim Film Club Teck darüber, dass FCT-Autor Josef Pettinger für seine aktuelle Produktion „Reni“ bei den Deutschen Filmfestspielen im bayerischen Rain einen „Obelisken“ entgegennehmen durfte. Das ist zur Einladung zum größten nichtkommerziellen Filmfestival in Deutschland das Sahnehäubchen obendrauf. Natürlich ist schon das Dabeisein etwas Besonderes, auch für Lutz Schulze, den stellvertretenden FCT-Clubleiter, dessen unterhaltsamer Sechsminüter „Da kam ick ins Grübeln“ ebenfalls am Start war und mit der großen DAFF-Medaille ausgezeichnet wurde.

Eine Gesprächsrunde hatte sich an drei Tagen mit knapp 50 Filmen zu befassen und anschließend die sieben Filmpreise des Bundesverbandes Deutscher Filmautoren (BDFA) zu vergeben. Dabei durfte sich Josef Pettinger bereits zum zweiten Mal über einen „Obelisk“ freuen. In der aktuellen „Reni“-Laudatio von Frank Heinig, Autor und Kameramann aus München, dazu heißt es: „Der Filmemacher zeigt eine junge Frau in Alltagssituationen, in ihrer Wohnung, mit ihrem Freund und als Darstellerin am Theater. Das behutsame, ja fast unaufdringliche Portrait einer Contergan-geschädigten Frau lässt im Laufe des Filmes die Behinderung in den Hintergrund treten. Im Mittelpunkt steht der Mensch.“

Bericht NWZ - Generationsfilmpreis Hildesheim v. 12.07.18

Barbara Ibsch

 

 

 

Erwartungsfroh vor dem Gemeindefilmabend 2018: Bürgermeister Rainer Haußmann „umrahmt“ von der
FCT-Clubleitung Helmut Kohlhammer (rechts) und Lutz Schulze (links). Foto: Eberhard Halder
 

Wieder volles Haus beim Gemeindefilmabend

Klar, viele waren vor allem auf die Besonderheiten gespannt, mit denen die SFD ihr Jubiläumsjahr aufgepeppt hat. Aber wir Filmer wissen natürlich um den berühmt-berüchtigten Spannungsbogen und deshalb hat der FCT die Gemeinschaftsproduktion „125 Jahre Dettinger Sportverein“ auch ganz bewusst an den Schluss gesetzt. An das Ende des Gemeindefilmabends 2018, dem fulminanten Start ins neue Jahr, seit Jahrzehnten in der bewährten Kooperation Gemeinde Dettingen und Film Club Teck.

 

Es bleibt immer wieder neu und aufregend, auch wenn Vieles vertraut ist: Wir – der FCT – werden ein wenig vom „Lampenfieber“ erwischt und von der Frage bewegt, ob auch diesmal so viele Menschen in die Dettinger Schloßberghalle strömen. Bei Saalöffnung ist es noch ziemlich überschaubar, doch dann füllen sich die Stuhlreihen und kurz vor Beginn muss wieder nachgestuhlt werden. Es kann nichts Schöneres für den Veranstalter geben.

 

Dann die ersten Lacher im Publikum, wenn das Wortspiel zwischen Schulze und Schultes den Abend eröffnet und der Club-Vize Lutz Schulze dem Bürgermeister das Mikro überlässt. Rainer Haußmann versteht es auch diesmal, souverän lokale Information mit dem Blick über den Tellerrand zu verbinden. Viel Persönliches wird an diesem Abend zudem spürbar und entsprechend kräftig ist dann auch der Applaus dafür.

 

Stichwort Beifall: Damit haben die Besucher des Abends wahrlich nicht gegeizt. Das hat gut getan und all die Arbeit belohnt, die in jedem der Filme steckt. Ein abwechslungsreiches Programm hat Lutz Schulze zusammengestellt und locker wie immer durch den Abend geführt. Auch das kam an wie die Filme selbst, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Das wiederum zeigt die Brandbreite des Clubs, der zu seinen Abenden Gäste stets willkommen heißt. Vielleicht entdeckt der eine oder die andere dabei selbst die Freude am Filmen. Wir sind auf jeden Fall zur Hilfestellung gerne bereit.

 

Was geboten wurde? Ziemlich viel „Wiese“ als unterschiedlich aufbereitetes FCT-Jahresthema. Wasser spielt eine Rolle beim kleinen Kraftwerk am Mühlkanal, aber auch bei der damals noch unbeschwerten Flusskreuzfahrt durch die Ukraine samt Bezug zur leider bedrückenden Gegenwart. Ebenfalls nicht sorgenfrei eine Animation, die sich mit den Folgen stupiden Mitläufertums beschäftigt. Zu sehen war aber auch, mit welchen Überraschungen der Hausbau über einem faszinierenden Höhlensystem verbunden sein kann. Und natürlich war Humorvolles ebenso vertreten – diesmal kam es aus dem Wachsfigurenkabinett. Doch dann Dettingen pur: Beim Kinderferienprogramm in der einstigen Backstube und endlich das Jubiläum 125 Jahre Sportfreunde Dettingen.

 

Wir gehen jetzt einfach hoffnungsfroh davon aus, dass die Zuschauerreihen nicht nur deshalb geschlossen blieben, sondern dass all den vielen Menschen, die gekommen waren, das gesamte Programm gefallen hat. Auf jeden Fall aber bedanken wir uns für die Verbundenheit, die Sie uns auch beim Gemeindefilmabend 2018 gezeigt haben. Wir freuen uns auf Sie beim nächsten Mal! Vielleicht sehen wir uns ja schon im März wieder, wenn am 10. und 11. das Landesfilmfestival in der Dettinger Schloßberghalle steigt. Reinschnuppern lohnt sich.

Barbara Ibsch


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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